home loans
Sonnenbaden-wo die Gefahren wirklich liegen
Benutzerbewertung: / 5
SchwachPerfekt 
Presse
Sonnenbaden – wo die Gefahren wirklich liegen.
 
Schön, kraftvoll - gefährlich?
Eine etwas andere Sichtweise auf den Einfluss des Sonnenlichts.
Mit der Hitze kommt auch die Sonne wieder und damit auch die Problematik des Sonnenbrandes. Viele Menschen sind gerade dabei, ihren nächsten Urlaub zu planen oder wissen sogar schon genau, wo es dieses Jahr hingehen soll. Ob innerhalb Deutschlands, in Europa oder gar Übersee – für die meisten lautet der Hauptwunsch: Erholung, und viel viel Sonne. Das bedeutet nicht zwangsläufig, den ganzen Tag nur am Strand zu liegen und von der Urlaubsgegend nichts mitzubekommen. Auch auf einer aktiven Entdeckungstour in der freien Natur, kann man entspannen und auf frische Gedanken kommen. Dabei wird die Haut allen Wetterverhältnissen ausgesetzt, vor allem die Sonne kann ihre Spuren nicht nur durch eine gebräunte Haut sondern sogar durch Schmerzen hinterlassen. Damit es nicht so weit kommen muss, man aber dennoch die anregende Wirkung der warmen Sonnenstrahlen auf Körper und Seele genießen kann, gibt es ein paar ganz einfache Regeln zu beachten:

1. Meiden Sie die intensive Sonneneinwirkung zwischen 11 Uhr und 16 Uhr.
2. Vor allem Kinder sollten häufig einen Sonnenhut tragen. Dies trägt nicht nur zum Schutz der sensiblen Gesichtshaut bei, sondern hat darüber hinaus einen weiteren guten Grund: die noch dünne Schädeldecke bietet noch nicht vollständigen Schutz für das Gehirn, wodurch die Gefahr eines Sonnenstichs und eines Hirnödems (Schwellungen) besteht. Bedenken Sie aber: wie überall macht die Dosis das Gift und etwas Sonnenlicht ist für die Entwicklung der Epiphyse (unter anderem verantwortlich zur Hormonsteuerung) für junge Menschen sehr wichtig.
3. Als Unterstützung von Innen empfiehlt es sich, calciumreiche Nahrung (Milch, Käse, Joghurt...) oder Calciumtabletten (z.B. Calcium Sandoz zusätzlich mit Vitamin D) zu sich zu nehmen. Sollte es zu einem Sonnenbrand gekommen sein, können Sie die Menge des Calziums in der akuten Phase verdoppeln. Ein Glas Karottensaft (Vitamin A) dazu – für Ihre Haut eine wahre Wohltat.
4. Ebenfalls wohltuend und zudem mit einem willkommenen Nebeneffekt: Bräunungskapseln auf der Basis von Meeresalgen (siehe oben). Sie bieten die optimale Vorbereitung auf ein Sonnenbad.
5 . UV-Strahlen: Im allgemeinen Volksmund gleichbedeutend mit Zerstörung, Hautkrebs und Ozonloch. Aber kennen Sie auch die Unterschiede zwischen UV-A/B/C?
UV-A sind die langwelligsten Strahlen und können bis zu 5 mm tief in die Haut eindringen. Sie begünstigen die Bräunung der Haut und verursachen bei zu hoher Dosis Hautalterung und Faltenbildung.
UV-B Licht wird zu einem großen Teil durch die Ozonschicht abgehalten. Es ist sehr energiereich und begünstigt bei intensiver Bestrahlung Sonnenbrand, hat aber auch viele positive Einflüsse auf den menschlichen Hormonhaushalt.
UV-C ist am energiereichsten, wird aber von der Ozonschicht fast vollständig herausgefiltert bevor es die Erde erreicht. Verwendung findet es beispielsweise im Desinfizieren von medizinischen Geräten, da es Bakterien, Viren und andere Infektionserreger abtötet.
Sonnencremes sollen vor UV-A und UV-B-Strahlen schützen. Neueste Studien haben aber ergeben, dass die chemische Zusammensetzung vieler Sonnencremes Schäden an der menschlichen DNS anrichten können und somit die Entstehung von Hautkrebs und allergische Reaktionen begünstigen. Also genau das Gegenteil tun, was in der Werbung versprochen wird!
Hautkrankheiten, hervorgerufen durch Sonneneinstrahlung, haben zwar zeitgleich mit dem so genannten Ozonloch vermehrt zugenommen – das ist aber auch die Zeit, in der die Sonnenschutzmittelindustrie alle neuen „schützenden“ Produkte nach und nach auf den Markt gebracht hat. Gerade in Ländern, in denen ein besonders hoher Lichtschutzfaktor angeraten wird, sind die Zahlen von Hautkrebspatienten erschreckend hoch.
Denken Sie doch bei dem Kauf der nächsten 10EUR-Tube daran und überlegen Sie sich nochmals genau, ob es nicht sinnvoller ist, ein T-Shirt überzuziehen und intensive Sonnenbäder einfach zu meiden. Zumindest aber sollten Sie die Inhaltsstoffe der Sonnencreme Ihrer Wahl genau überprüfen. Und wenn der Nachbar Sie das nächste Mal komisch von der Seite anschaut, wenn Sie nach Ihrem 2-wöchigen Mallorca-Urlaub nicht „krebsbraun“ getönt zurückkommen – seien Sie stolz auf sich und berichten Sie von Ihren neuen Erkenntnissen.